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Hofjaegerhaus
Hofjaegerhaus
Frau Becherer

Das Hofjägerhaus

Nachdem mein Mann für seine Steuerberatungskanzlei zwei Jahre nach einem neuen Domizil suchte, fand er im Februar 2004 das leerstehende Hofjägerhaus (auch Glencksche Villa genannt) hier in Gotha. Für die Kanzlei eine einzigartige Chance – ein  alter Beruf – ein altes Gebäude, welches ausreichend Platz gab für eine moderne Kanzlei und auch unsere Mandanten ansprach, nicht zuletzt durch ausreichende Parkmöglichkeiten. Mit Einzug in das Haus am 22. 04. 2005 wurden 7 neue Arbeitsplätze geschaffen, davon 2 Ausbildungsplätze.

Für mich war es keine „Liebe auf dem ersten Blick“. Zu sehr war der Verfall dieses ehemals stolzen Hauses, welches seit 1996 leer stand, sichtbar. Zerstörungen großen Ausmaßes, Ratten, Pflanzenwuchs auf dem Balkon und in den Dachrinnen, Entlüftungsrohre quer durch wunderschöne Stuckdecken, der Garten verwildert und mit Schutt und Unrat verschandelt.   

Doch dann fesselte mich die Geschichte des Hauses. Schnell fand ich heraus, dass die in der Literatur über das Haus geschriebenen Sachverhalte, Jahreszahlen und Personen oftmals nicht den Tatsachen entsprachen. Auf der Suche nach der wahren Geschichte des Hofjägerhauses halfen mir viele Gothaer und ehemalige Gothaer Bürger.

Unter Beteiligung von 18 Thüringer Baufirmen und einer beispiellosen  logistischen Koordination der verschiedensten Baugewerke durch  unseren Architekten,  konnte das Haus nach nur 10 Monaten Bauzeit in seiner ursprünglichen Schönheit erstrahlen.

Winston Churchill sagte einmal „We design our houses – then they design us“.

Diesen Satz kann ich nur bestätigen. Als gebürtige Dresdnerin bin ich durch die Geschichte und den Wiederaufbau des Hofjägerhauses zur Gothaerin geworden.